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Die Gottheit Christi

1. Wie hat der Vater gezeigt, daß sein Sohn e i n e  Person der Gottheit ist?
Heb. 1, 8
aber von dem Sohn [spricht er]: Gott, dein Stuhl währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter.

2. In welcher andern Schriftstelle wird dasselbe gelehrt?
Joh. 1, 1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

3. Wie wisst Christus noch aud die Ewigkeit seines Wortes hin?
Joh. 17, 5
Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
Micha 5, 1
Und du, Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
Joh. 8, 58; 2.Mose 3, 13.14 4.

4. Wie wurde Christus im Fleische geboren?
Luk. 1, 35
Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

5. Welche Schriftstelle zeigt, daß der Sohn Gottes Gott geoffenbart im Fleische war?
Joh. 1, 1.14
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

6. Was sagte Christus von seinem Verhältnis zum Vater?
Joh. 10, 30
Ich und der Vater sind eins.

7. Wie kam er als ein Heiland auf die Erde?
Luk. 2, 11
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.

8. Warum war es nötig, daß er geboren werden und Fleisch annehmen mußte?
Heb. 2, 17
Daher mußte er in allen Dingen seinen Brüdern gleich werden, auf daß er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu versöhnen die Sünden des Volks.

9. Wie wurde er, während er auf Erden war, vom Vater anerkannt?
Matt. 3, 17
Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.

10. Was zeigt, daß Christus in demselben Verhältnis zu den Engeln steht wie der Vater?
Matt. 16, 27
Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.
siehe Matt. 24, 31

11. Wie zeigt Christus, daß das Reich ihm sowohl wie dem Vater gehört?
Matt. 13, 41
des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun,

12. Wem gehören die Auserwählten in gleichem Maße wie dem Vater?
Luk. 18, 7
Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte erís mit ihnen verziehen?
Matt. 24, 31
Und er [der Menschensohn] wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem andern.

13. Wer wird gemeinsam den schließlichen Lohn austeilen?
Heb. 11, 6
Aber ohne Glauben istís unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde.
Matt. 16, 27
Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.

Anmerkung: In den Schriftstellen Matt. 16, 27; 13, 14 und 24, 31, in dene Christus die Engel als "seine Engel", das Reich als "sein Reich" und die Auserwählten als "seine Auserwählten" bezeichnet, weist er auf sich selbst hin als "des Menschen Sohn." Hieraus ist zu ersehen, daß er, während er als Mensch auf Erden weilte, seine Gottheit und seine Gleichheit mit dem Vater im Himmel anerkannte.

14. Welche Fülle wohnt in Christo?
Kol. 2, 9
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit wahrhaftig.

15. Als was bezeichnet sich Gott?
Jes. 44, 6
So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

16. In welcher Schriftstelle benutzt Christus den selben Ausdruck?
Off. 22, 12.13
Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.

17. Wozu werden wir ermahnt, da wir einen so wunderbaren Heiland haben?
Heb. 4, 14.15
Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde.