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Der Ursprung des Bösen

1. Mit wem begann die Sünde?
1.Joh. 3, 8
Wer Sünde tut, der ist von Teufel; denn der Teufel sündiget von Anfang.

Anmerkung: Ohne die Bibel bliebe die Frage des Ursprungs des Bösen unerklärt.

2. Von welcher Zeit an ist der Teufel ein Mörder gewesen?
Joh. 8, 44
Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm.

3. Wie verhält sich der Teufel zum Lügen?
selber Vers
Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.

4. Wurde Satan sündhaft geschaffen?
Hes. 28, 15
Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, da du geschaffen wurdest, bis sich deine Missetat gefunden hat.

Anmerkung:Diese Stelle und die Aussage in Joh. 8, 44, daß er nicht in der Wahr bestanden oder geblieben ist, zeigt, daß Satan einst v o l l k o m m e n  und  i n  d e r  W a h r h e i t  war. Petrus erwähnt "der Engel, die gesündigt haben" (2.Petrus 2, 4), und Judas weist hin auf "die Engel, die ihr Fürstentum nicht bewahrten." (Jud. 6) Beide Ausdrücke zeigen, daß diese Engel einst in einem Zustande der Sündlosigkeit und Unschuld waren.

5. Welche weitere Aussage Christi scheint die Verantwortlichkeit für den Ursprung der Sünde auf Satan und seine Engel zu legen?
Matth. 25, 41
Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

6. Was führte zu Satans Sünde, Empöhrung und Fall?
Hes. 28, 41
Und weil sich dein Herz erhebt, daß du so schön bist, und hast dich deine Klugheit lassen betrügen in deiner Pracht,
Jes. 14, 13.14
Gedachtest du doch in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ... und gleich sein dem Allerhöchsten.

Anmerkung: Kurz, Stolz und Selsterhebeung führten zum Falle Satans, und für diese gibt es keine Rechtfertigung oder Annehmbare Entschuldigung. "Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz, und Hochmut kommt vor dem Fall." (Spr. 16, 18) Während wir alsoden Ursprung, die Verursachung, den Charakter und die Folgen des Bösen kennen können, kann doch kein guter und genügender Grund und keine Entschuldigung dafür angegeben werden. Es zu entschuldigen ist soviel als es zu rechtfertigen, und in dem selben Augenblick, in dem es gerechtfertigt wird, hört es auf Sünde zu sein. Das Experiment der Sünde wird schließlich dahin führen, daß sie von allen intelligenten Wesen im Weltall verlassen und auf immer verbannt werden wird. Nur diejenigen, die töricht und beharrlich an der Sünde festhalten, werden mit ihr vernichtet werden. Die Gottlosen werden dann sein, "als wären sie nie gewesen" (Obadja 16), und die Gerechten werden "leuchten wie des Himmels Glanz" und "wie die Sterne immer und ewiglich." (Dan. 12, 3) "Es wird das Unglück nicht zweimal kommen." (Nahum 1,9) Siehe die Bibellesung über Ursprung, Geschichte und Schicksal Satans im elften Teil dieses Buches.

7. Welchen demütigen Geist bekundete Jesus?
Phil. 2, 6-8
welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er’s nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

8. Wie zeigte Gott seine Liebe und Willigkeit, zu vergeben?
Joh. 3, 16
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Anmerkung: Da Gott, der die Liebe ist, dem es Freude macht, barmherzig zu sein, und der sich nie ändert, dem Menschen, da er sündigte, Vergebung anbot und ihm eine Prüfungszeit gewährte, so ist es nur natürlich, zu schlußfolgern daß mit den himmlischen Wesen, die zuerst sündigten, in der nämlichen Weise verfahren wurde, und daß nur diejenigen, die in der Sünde beharrten und sich offen gegen Gott und die Regierung des Himmels empörten, zuletzt aus dem Himmel ausgestoßen wurden. Off. 12, 7-9.